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Die Entdeckung der
Ewigen-Nadel-Therapie
Auftakt für eine neue Medizin - demnächst auf Mallorca

Die Krise der Schulmedizin

oder „Wenn Schulmediziner streiken, sinkt die Mortalitätsrate“ von Dr. Ulrich Werth

Die Gesundheit der Menschen wird immer wichtiger. Das Wissen der meisten Menschen über Gesundheit immer weniger. Die Menschen werden immer kränker und das Geld, das daran verdient wird immer mehr… Wo das hinführt, ist noch nicht klar. Führt das zur Dezimierung der Menschheit und Zunahme des Anteils der Kranken, die jede Hilfe, jede Pille und jede Manipulation ihres in der Panik eingeschränkten Denkvermögens annehmen, oder dazu, dass sich mehr und mehr Menschen dafür interessieren, was wirklich gesund oder was uns krank und dement macht?

Als ich mich 1989 begann mit der Akupunktur zu beschäftigen, sprachen viele von der Kostenkrise im Gesundheitswesen. Beitragszahler und Gesundheitsminister suchten nach Wegen. Gesundheitsminister, die es ernst meinten, mussten schnell wieder gehen. Die Durchsetzung der Akupunkturbezahlung stieß auch bei Schulmedizinern, die schon lange nicht mehr ihrem ärztlichen Berufs-Gelöbnis treu waren, auf Widerstand. 80% Medikamentenkosten wurden nach Auswertung der Freiburger Akupunktur-Studie gespart. Nebenwirkungen konnten den Patienten damit auch erspart bleiben. 70% der Menschen wollten sich einer Umfrage der BARMER- Ersatz-Kasse lieber mit Akupunktur als mit Medikamenten behandeln lassen und dadurch auch seltener operieren lassen. Aber das alles änderte die Situation nicht zum Guten. Die Manipulation durch den „Gekauften Staat“ (Buch von Kim Otto) siegte und manipulierte die vor dem Fernseher hängende träge Menschen-Masse weiter in die gewünschte Richtung der Konzerne. Einstein hatte Recht: „Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Dummheit der Menschen“. Wobei ich mir bei dem Ersten nicht sicher bin…

Inzwischen ist der chronisch kranke Mensch ein willkommenes Objekt zum Geld verdienen geworden. Der in eine ökonomische Zwangsjacke gesteckte Arzt kommt da nicht mehr heraus. Einsparen durch Gesundmachen der Patienten wäre Luxus und würde ihn wirtschaftlich in den Ruin führen. Alle Schafe sind von dem Imperium bestens dressiert, auch der eigentlich studierte Arzt. Verschwunden sind seine Träume, Patienten zu heilen und damit Familien glücklich zumachen. In einer 8-minütigen Durchschnittszeit für jede Patienten-Konsultation kann er nur möglichst viele Diagnosen und damit erlaubte Abrechnungsnummern und Überweisungsscheine für möglichst viele Kollegen fertig machen, um möglichst viele Patienten zurückzubekommen und noch ein Rezept ausfüllen zu können, um den Wunsch des Patienten: „Eine Pille-Das ist mein letzter Wille.“ zu erfüllen. Kranke sind ein lohnenswerter Wirtschaftszweig mit guten Einnahmen geworden, so Merkel. Statistiken im Internet bewiesen: „Wenn Schulmediziner streiken, sinkt die Mortalitätsrate (Sterblichkeitsrate)“. Alles Gute für alle Weißkittel-Gläubigen. So hat alles seine Ordnung, auch das Dahinsiechen und der qualvolle, aber als erstrebenswerte gesellschaftliche Norm geltende Tod. Der brave Bürger ist anständig. Er schädigt nicht die Rentenversicherung.

Ob das nun wirklich so erstrebenswert ist, anstatt sich aufzuraffen und zu sagen: „Ich mache mir die Mühe und recherchiere nach einer anderen und besseren, wenn auch gegen den Strom schwimmenden Möglichkeit und informiere mich auch bei Ärzten, die bereits über den Tellerrand geschaut haben.“ Das bleibt jedem selbst überlassen. Wie sagte Goethe: „Auf des Glückes großer Waage steht die Zunge selten ein. Du musst steigen oder sinken. Amboss oder Hammer sein.“

Leiden an der Gesundheit

Man lese und staune. Schon im Jahre 2002 war im Deutschen Ärzteblatt zu lesen:

11. Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemischphysikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um „gesund leben“ zu können. Das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankungen schon recht gut, im Bereich der psychischen Störungen aber noch besser, zumal es keinen Mangel an Theorien gibt, nach denen fast alle Menschen nicht gesund sind.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt | Jg. 99 | Heft 38 | 20. September 2002