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Die Behandlung mit der
Ewigen-Nadel-Therapie
jetzt exklusiv vom Erfinder Dr. med. Ulrich Werth auf Mallorca

Westliche und östliche Medizin

Zwei Arten zu Sehen und zu Denken und die Ewige-Nadel-Therapie als Synthese beider Medizinen für optimale Gesundung und Gesundheit

2. Die Sicht- und Handlungsweise der chinesischen (östlichen) Medizin

Die Spezialisierung der westlichen Mediziner führt zur Gesundheitsschädigung, weil sie den Patienten in einzelne Teile entsprechend den Fachgebieten zerlegt und den Blick für den ganzen Menschen verloren hat.

In der chinesischen Medizin wird der Mensch wieder als ein Ganzes betrachtet.

Zum Verstehen der Verschiedenheit der beiden Arten zu Sehen, zu Denken und zu Handeln, will ich dieses am Beispiel von Kopfschmerzen erläutern:

Kopfschmerzen in der westlichen Medizin

In der westlichen Schulmedizin werden nach Abklärung der Kopfschmerzen zum Beispiel folgende Diagnosen gestellt:

  • Kopfschmerz unklarer Genese
  • Migräne
  • Cluster-Headache

Im ersten Fall wird bei zeitweise auftretenden Schmerzen mit einem Schmerzmittel bei Bedarf behandelt. Im zweiten Fall zum Beispiel mit einem Mutterkorn-Alkaloid. Im dritten Fall mit einem Serotonin-Antagonist. Alle Medikamente haben Nebenwirkungen und lassen die Krankheit nicht verschwinden.

Kopfschmerzen in der chinesischen Medizin

In der chinesischen Medizin gibt es unter anderen drei Arten von Kopfschmerzen, die nach schulmedizinischer Abklärung für die Behandlung unterschieden werden:

Seitliche Kopfschmerzen sind Schmerzen im Bereich des Gallen-Meridians, eine Störung des Energie-Flusses, des Gallenmeridians. Meist verbunden mit Reizbarkeit. Also wir sagen ja auch: Die Galle läuft mir über.

Die Behandlung erfolgt mit dem Akupunktieren der Punkte des Gallenmeridians (unter anderem) bei akutem Schmerz mit Fernpunkten. Falls diese Regel nicht beachtet wird, kann der Schmerz aufflackern. Da können Punkte am anderen Ende des Gallen-Meridians mit einer Akupunktur-Nadel gestochen werden. Bei chronischen Schmerzen werden Nah-Punkte benutzt. Was das Besondere an der Wirkung ist: Es hören nicht nur die schlimmen Schmerzen auf, die Psyche kommt ebenso ins Gleichgewicht. Die Reizbarkeit macht einer Ausgeglichenheit Platz.

Bei Hinterkopfschmerzen liegen diese ja im Verlauf des Blasen-Meridians. Also werden Punkte des Blasen-Meridians auch entsprechend zur Behandlung benutzt, wie das im Falle des Gallen-Meridians erfolgte. Die Schmerzen im Hinterkopfbereich sind oft mit Angst oder Ängstlichkeit verbunden. Die Angst sitzt im Nacken. Das Verschwinden der Schmerzen ist von dem Verschwinden eventueller Angst verbunden.

Beim Vorliegen der Schmerzen im Stirn- bzw. Gesichtsbereich wird entsprechend über die beiden über die Vorderseite des Kopfes ziehenden Meridiane, dem Magen und dem Dickdarm-Meridian behandelt. Diese Schmerzen sind meist mit Grübeln verbunden. Der Patient kann eine Information nicht verdauen. Es liegt ihm schwer im Magen. Das betrifft oft Patienten, die ohnehin viel Denken.

Diese Behandlungen haben keine Nebenwirkungen und hinterlassen kein Müll im Körper des Patienten und sind also Innenwelt-freundlich.

Was dabei auffällt: Die Psyche normalisiert sich mit. Der Gang zum Psychiater oder die Einlieferung in die Psychiatrie erübrigen sich. Wie kommt das?

Die chinesische Medizin hat einige Theorien, die die Ganzheits-Erfassung des Menschen entsprechend, würde man heute sagen, einem kybernetischen System ermöglichen. Die von Norbert Wiener 1948 entdeckte kybernetische Denkweise hatte System-Theorie mit Charakterisierung des Input-Output-Verhaltens eines Systems zum Thema. Die Chinesen, die vor ca. 4000 Jahren begannen diese Theorien zu entwickeln, kannten natürlich keine Kybernetik, aber haben ihre Theorien teils intuitiv erahnt und teils durch sogenanntes Trial-and-Error-Verfahren erprobt. Ausprobieren ist in der Akupunktur möglich, weil ein falscher Punkt nicht schadet, nur nicht wirkt.

Theorie der 5 Wandlungsphasen

Als erste Theorie möchte ich die Theorie der 5 Elemente, oder auch die Theorie der 5 Wandlungsphasen erwähnen:

Erste Wandlungsphase

Die Jahreszeit Frühling, der Klima-Faktor Wind, die Emotion Wut, Ärger, die Funktionssysteme und entsprechenden Meridiane (Energie-Bahnen) Leber und Galle (das heißt bei der Störung ist dem Patienten "eine Laus über die Lebergelaufen" oder "die Galle übergelaufen"). Dazu kommen ein Organ: Das Auge und vieles andere mehr, was dieser Wandlungsphase entspricht und also oft gemeinsam auftritt.

Zweite Wandlungsphase

Der Sommer, die Wärme oder Hitze, emotional die Freude, als Organ Herz und Kreislauf-System. Hier kommen nun noch zwei Organe bzw. dazu gehörige Meridiane hinzu im Gegensatz zu den anderen Wandlungsphasen: Der Dünndarm und der sogenannte Dreifach-Erwärmer, aus oberen, mittleren und unteren 3-Fach-Erwärmer bestehend. Ist ein erfundenes Organ der Chinesen, um die Funktionsweise des Modells mit den Behandlungen stimmend zu machen. Ich kenne so etwas aus der Mathematik. Wichtig ist nur: Dass es praktisch funktioniert. Das tut es, weil richtige Akupunktur hilft.

Dritte Wandlungsphase

Dazu gehört der in China zusätzlich vorhandene Spätsommer mit feuchter Wärme (z.B. Sprühregen bei 40 Grad Celsius), der Magen für die Verdauung und das sogenannte Milz-Pankreas-Organ, die Organe jeweils mit den Meridianen über die sie beeinflusst werden können. Dazu gehört, wie oben erwähnt, die Nachdenklichkeit oder das Grübeln dazu. Auch Feuchtigkeit gehört hier her.

Vierte Wandlungsphase

Hierher gehört Lunge, Dickdarm, Traurigkeit, Haut, vom Klima-Faktor Trockenheit usw.

Fünfte Wandlungsphase

Das ist der Winter, Kälte, Angst, Blase, Niere, beide mit den entsprechenden Meridianen. Von den Organen noch das Ohr.

Alles ist im sogenannten Förderkreislauf miteinander verbunden.
Ein Element fördert das nächste.

Theorie vom Tao oder von Yin und Yang

Yang, sagen die Chinesen, kann man sich vorstellen, wenn man sich die „sonnenbeschienene“ Seite des Hügels ansieht. Auf der Sonnenseite ist Licht, Wärme, Bewegung, Entwicklung, Aktivität. Das entspricht auch dem Tag.

Yin ist die schattige Seite des Hügels. Dort ist es dunkel, kalt. Es ist durch Ruhe, eher Rückentwicklung, Passivität verbunden. Es entspricht der Nacht. Nun kann man sich überlegen, dass die Elemente der Wandlungsphasen ebenfalls mehr oder weniger Yang oder Yin sind. Der Sommer ist am meisten Yang, lässt sich denken. Dann nehmen das Yang ab und das Yin zu. Im Winter ist dann das Maximum des Yin erreicht und das Minimum des Yang.

Die sonnenbeschienene Seite des Hügels steht für Yang und die Schattenseiten stehen für Yin.

Theorie vom Tao oder von Yin und Yang

Theorie des Qi

Eine mit Yin und Yang zusammenhängende Theorie ist die Theorie des Qi (gesprochen chi).

Es klingt logisch, dass zwischen Yin und Yang Energie fließt: Wärme und Kälte gleichen sich aus. Alles fließt. Zwischen Plus und Minus fließt der Strom, der in diesem Falle Qi ist. Das Qi-Zeichen der Chinesen enthält das Piktogramm des Reiskorns, als Ausdruck feststofflicher Energie, und darüber das Piktogramm des Dampfes über dem kochenden Reistopf, als Symbol der feinstofflichen Energie.

Zwischen Yang und Yin fließt das Qi. Es strebt immer zum Energie-Ausgleich.

Theorie des Qi

Die Theorie der Meridiane

Von der Theorie der Meridiane waren wir ausgegangen an Hand der anfangs geschilderten Beispiele. Die Meridiane sind inzwischen als elektromagnetische Leiter nachgewiesen. Das haben sehr viele Forscher bereits gemessen. Sie sind die Leitungsbahnen für die Energie. Alle 12 Meridiane sind in einem Kreislauf verbunden, über diesen kreist die Energie Qi. Auf den Meridianen sind die Akupunktur-Punkte, für die bereits anatomische Strukturen histologisch nachgewiesen wurden. Ein Koreaner entdeckte in den Akupunktur-Punkten in kleinen Gewebesäckchen Stammzellen. Diese wandern nach dem Nadeleinstich in einen, dem Meridian entsprechendem kleinen Duktus, also auf Deutsch einem kleinen Schlauch zu dem Wirkungsort, wo etwas regenerieren soll.

Auf den Meridianen sind die Akupunktur-Punkte. Die Charakterisierung der Punkte als „Tonisierungs-“ oder „Sedierungspunkte“ zeigt, dass diese unterschiedliche Wirkungen haben. Außerdem gibt es Querverbindungen zwischen den Meridianen über bestimmte Punkte, über deren Stimulierung zum Beispiel mit einer Akupunktur-Nadel man von einem Meridian (oder besser: Funktionskreis) die überschüssige Energie in den anderen leiten kann, um Energie-Gleichgewichte zu beseitigen. Die Chinesische Medizin spricht von den sogenannten „Disharmonien“, die durch Akupunktur ausgeglichen werden können.

Die Meridiane sind elektromagnetische Leiter, auf ihnen liegen Akupunktur-Punkte.

Wie sehe ich die Beziehung zur westlichen Medizin

Ich meine, dass alles so wie im Qi-Symbol zu erkennen eine feststoffliche und eine feinstoffliche Seite hat. Die chinesische Medizin beschäftigt sich mit der feinstofflichen Seite des Menschen. Alles Feststoffliche spiegelt sich im Feinstofflichen wider. Beide Prozesse laufen parallel zueinander ab. Aber man kann beide Seiten von feinstofflichen oder auch von der feststofflichen Seite aus, also den ganzen Körper beeinflussen. Hat jemand eine Gallen-Kolique kann man den Punkt Galle 34 stechen und der Anfall legt sich unmittelbar. Man kann aber auch Analgin und andere Pharmaka intravenös spritzen. Es dauert etwas länger bis die Wirkung eintritt. Außerdem hat man, wie oben beschrieben, wieder neuen „Müll“ im Körper. Entscheiden Sie selbst, was besser für Sie ist!

Die Beziehung zur Ohr-Akupunktur

Die moderne Ohr-Akupunktur stammt aus Europa. Paul Nogier veröffentlichte 1956 erstmals eine Ohr-Akupunktur-Karte. Er hatte zuerst intuitiv die Vorahnung, dass der Mensch annähernd wie ein auf dem Kopf stehender Embryo. Frank Bahr, Schüler von Paul Nogier, hat die Lokalisation der korrespondierenden Punkte aller Teile des menschlichen Körpers weiterentwickelt, vervollständigt und verfeinert in puncto Genauigkeit. Für den Erfolg kommt es auf die Genauigkeit, die Punkte zu treffen, an. Das Treffen des korrespondierenden Punktes eines Organs, das gestört ist, regt den Energie-Fluss derart an, dass die Selbstheilung forciert wird. Außer der direkten Beeinflussung jedes Organs in Richtung Normalisierung der Funktion und Regeneration der Struktur. Die Energie fließt wieder über die Meridiane des Körpers und auch über die ebenfalls auf dem Ohr abgebildeten Meridiane. Diese kann man zusätzlich noch an den dafür geeigneten Punkten entsprechend den Regeln der chinesischen Medizin stimulieren.

Paul Nogier veröffentlichte 1956 erstmals eine Ohr-Akupunktur-Karte